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Oldtimer - Freunde - Südheide e.V.


Postfach 1202

29315 Hermannsburg

 

 

 

Unser Verein:  

Am 3. November 1995 wurde in Hermannsburg ein neuer Verein gegründet.
21 Gründungsmitglieder trafen sich im Gasthaus „Zur Heidschnucke“ in Hermannsburg / Misselhorn.


Es wurden der Vorstand gewählt und die Ziele des Vereins definiert.

Folgende Aufgaben werden wahrgenommen:

Erhaltung von Fahrzeugen, Motorrädern, Landmaschinen und Standmotoren, um damit zur Pflege der Geschichte und der technischen Entwicklung des Fahrzeugwesens beizutragen.

Jeden 1. Freitag im Monat treffen wir uns zu
unserem Stammtisch.

Im Winterhalbjahr in Ohlendorf's Gasthaus, im Sommerhalbjahr bei der Luttermühle in Hermannsburg.

Es soll nicht nur ein Erfahrungsaustausch stattfinden, sondern es sind auch Vorführungen und Vorträge geplant.

Nichtmitglieder sind hierzu immer herzlich eingeladen.

In der ersten Maiwoche 1996 führten wir das
1. Hermannsburger – Oldtimer – Treffen mit Teilemarkt durch.

Hier wurde erstmals auch der Oldtimerbestand des Vereins vorgeführt.
Im Besitz befanden sich zur der Zeit etwa 100 Fahrzeuge und Maschinen, die zum Teil noch restauriert werden mussten.

Weitere Informationen erteilt gerne und unverbindlich jedes Vorstandsmitglied.

Unsere Arbeit:

 

Wir besuchen Oldtimertreffen und einmal im Jahr organisieren wir selbst unser Oldtimertreffen im Hermannsburger Örtzepark.

Termin ist immer das gleiche Wochenende
an dem auch der Museumstag in Hermannsburg stattfindet.
Zur Zeit sind wir 36 Mitglieder
und freuen uns auf jeden neuen Besucher oder neues Mitglied.

   
 

Ein sehr schöner Bericht war auch in der
"Sofa",Heft Nr.: 6, 1. Jahrgang, Mai / Juni 2008,
über den Verein von unserem 1. Vorsitzenden, den ich Euch nicht vorenthalten möchte.

 
 

Es geht weniger um PS-starke Motoren
und den Rausch der Geschwindigkeit.

Es geht um Kultur, ja Kulturgeschichte.
Und fahren kann man die auch noch,
alles funktioniert wie am ersten Tag:

Ein knallroter Lloyd „Alexander“, gebaut Ende der 50-er Jahre des vorherigen Jahrhunderts, ist der ganze Stolz von Hans-Jürgen Buhr.
Und dann noch ein Original- „Willy“- Jeeep von 1944.
Das Fahren mit dem olivgrün-lackierten Armeefahrzeug aus Amerika hat den in Sülze (Landkreis Celle) lebenden Kraftfahrzeugmeister
und Sachverständigen so begeistert, dass mittlerweile sogar ein zweiter „Willys“ Allrader in der Werkstatt steht, wo der Oldtimer fachgerecht und originalgetreu in seinen Ursprungszustand zurückversetzt wird.

„Autofahren in seiner ursprünglichen Form“,
nennt Buhr das, was ihn an der Beschäftigung mit den alten Fahrzeugen begeistert.
Und mit dieser Begeisterung ist er nicht allein: Buhr ist Vorsitzender der Oldtimer-Freunde-Südheide e.V.
Aktuell 34 Mitglieder vornehmlich in den Landkreisen Celle
und Soltau-Fallingbostel teilen das Hobby des Autonarren aus Sülze.

Die Erhaltung von Fahrzeugen und Landmaschinen zur Pflege der Geschichte und Anschauung der technischen Entwicklung ist laut Vereinssatzung das gemeinsame Ziel.
„Es geht darum, die ideellen Werte der alten Geräte zu erkennen“, sagt Buhr zu den Bemühungen seiner Vereinskameraden.

„Wir wollen die alten Autos erhalten. Und wir wollen auch die technischen Kenntnisse darüber für die Zukunft bewahren“, wirbt er zugleich um jugendlichen Nachwuchs für seinen Verein.

Ihre Begeisterung am Handwerk, den Spaß am Schrauben und Montieren, leben die Oldtimer- Freunde am alten Blech aus.
„Diese alten Autos funktionieren noch wie vor 100 Jahren“,
blickt Buhr auf seinen betagten Fuhrpark.
Das ist mittlerweile anders, weiß er aus seiner beruflichen Tätigkeit:

„Heute hat jede Schraube ein Kabel dran.“ Fluch und Segen der modernen Technik, die zuverlässiger und komfortabler ist als die betagten Fahrzeuge von Anno dazumal, aber eben auch irgendwie seelenlos.

„Bei unseren alten Fahrzeugen spürt man noch etwas vom Fahren in seiner ursprünglichen Form“,
bringt Buhr es auf den Punkt.


„Da hört man noch, wie die Maschine arbeitet.“
Und wenn er mit seinem Jeep unterwegs ist, genießt der Autofan aus der Südheide auch die Gerüche von Wald und Wiesen, die unverfälscht in sein offenes Cockpit dringen – so ganz ohne Pollenfilter und Klimaanlage, die in modernen Fahrzeugen längst Standart sind.

Sind Chromglanz und dickes Blech ein Steckenpferd nur für Gutbetuchte? Buhr, selbst seit rund zehn Jahren in dem 1995 gegründetem Verein engagiert, schüttelt den Kopf: „Das ist kein Hobby für Millionäre. Es setzt stattdessen die Bereitschaft zur Eigenarbeit voraus; zeitliches Engagement ist notwendig.“ Und natürlich ist da auch noch die Platzfrage: So ein Oldtimer ist kein Fahrzeug für die Alltags-Touren. Dazu ist das Gerät ideell viel zu wertvoll – und beim Benzinverbrauch auch schlicht zu gierig (die Begrenztheit der Rohstoffe war vor ein paar Jahrzehnten noch kein Thema).

Folglich hat nicht jedes Mitglied der Oldtimerfreunde ein eigenes Altfahrzeug. „Auch bei mir war erst die Vereinsmitgliedschaft, dann das Fahrzeug“, sagt Buhr. Die Freude am Funktionieren der „wiedererweckten“ alten Maschinen eint die Männer und Frauen in der Gruppe – ganz gleich, ob sie stolze Besitzer eines Altautos, eines antiken Motorrads oder eines betagten „Bulldog“- Treckers sind oder nicht.

Darüber hinaus geht`s oft gemeinsam auf Reisen: Gleichgesinnte besuchen sich gern gegenseitig, und so sind die Vereinsmitglieder viel unterwegs, um etwa die Treckerfreunde Wolthausen oder den nach einer alten Mercedes- Baureihe benannten /8-Club in Soltau zu treffen.

Und alljährlich richten Buhr und seine Vereinskollegen ein Oldtimer – Treffen in Hermannsburg aus; in diesem Jahr am 18. Mai 2007 im Örtzepark. „Letztes Jahr hatten wir da über 7000 Zuschauer“, blickt der Vereinsvorsitzende zurück, „damals waren 350 Fahrzeuge aus ganz Deutschland dabei.“

Wer das verpasst, aber trotzdem gern mehr über die Oldtimer-Freunde Südheide erfahren möchte, ist beim monatlichen Stammtisch des eingetragenen Vereins willkommen. Jeden ersten Freitag im Monat treffen sich die Mitglieder im Gasthaus Ohlendorf in Hermannsburg ab 20 Uhr zum Fachsimpeln.

Weitere Auskünfte erteilt Vereinsvorsitzender Hans-Jürgen Buhr auch gern telefonisch unter der Rufnummer 05054/559.


 

©2011 A. Peisker